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Eclipse Plugins

Eclipse ist eine tolle Entwicklungsumgebung, vergleicht man sie mit den anderen (auch freien) Alternativen. Nicht nur, dass sie frei und quelloffen ist, auch hat sie wirklich etwas zu bieten. Neben den schon eingebauten Features wie Kringel im Fehlerfall gibt es eine große Sammlung von zusätzlichen Plugins, die Eclipse erweitern. Diese Seite soll eine Auswahl der besseren Plugins geben.

Enterprise / Java EE

Eclipse IDE for Java EE Developers

Ein Satz von Plugins zur Entwicklung von Java EE-Applikationen und Editoren etwa für XML. Das WTP verwaltet Web-Container wie Tomcat, Java EE-Container wie JBoss, ermöglicht das Deployment von EJBs und bietet Wizards für neue JSPs, WebServices (nur Axis, noch nicht wscompile), EJBs. Die Deployment-Deskriptoren können über XDoclet erzeugt werden. Ein relativ neuer Teil ist Dali EJB Object-Relational Mapping (Bild). Das vereinfacht die Beziehungen unter EJB 3. Könnte sich schneller entwickeln. Kann auch aus Datenbankrelationen Entity-Beans generieren und steht damit in direkter Konkurrenz zu den Hibernate-Tools.

Dali Java Persistence Tools mit JPA Diagram Editor Project

Das "Dali Java Persistence Tools Project" ist eine Unterprojekt vom "Web Tools Platform Project" und bietet JPA-Entwicklern diverse Hilfen. So bitet Dali (benannt nach dem Künstler) unter anderem einen Wizard für Entities und ein Mapping-Tool, das aus Datenbanken die Tabellen zieht und Klassen generiert. Hightlight ist ein Gui-Tool, um Entity-Beziehungen visuell zu setzen und zu editieren. Das ist perfekt für die Entwicklung und zur Dokumentation. Ein Video dokumentiert die Nutzung. (Bild 1, Bild 2)

MyEclipse

[SCREENSHOT]MyEclipse ist ein kommerzielles Tool, welches sich bei anderen freien Plugins und Tools gut bedient und alles unter ein Dach bringt. Die EJB-Unterstützung ist mager, hier ist man mit dem freien WTP genauso gut bedient. Keine Unterstützung bei Entity 2.0-Beans, kein Wizard bei Entity-Beans-Relationen, kein Test-Client-Generator. (Gut, dass man das seit EJB 3 alles nicht mehr braucht...) Mag ja sein, dass UML ganz toll möglich ist, und die Unterstützung für JSF/Struts auch, aber EJBs werden dadurch nicht einfacher entwickelt. Irgendwie scheint der Preis für die großen IDEs wie IBM WebSphere und Bea Workshop doch berechtigt. Den größten Nutzen sehe ich als integriertes Werkzeug, dass man sich nicht aus unterschiedlichen Quellen Plugins zusammensuchen muss, und als Umsetzung des Matisse Gui-Builers als Matisse4MyEclipse (der aber sehr unzuverlässig ist). (Bild 1, Bild 2, Bild 3)

JBoss Developer Studio

Eclipse-Erweiterung von Red Hat zur Entwicklung von Java EE-Anwendungen. In erster Linie zielt die Lösung auf die JBoss Enterprise Application Platform ab. Es sind Tools dabei für alles, was einem im Java EE-Umfeld begegnet: EJB, Business-Rules, JavaServer Faces (mit Facelets), Hibernate, CDI, Seam, JMX, usw. usw. Das JBoss Developer Studio ging aus dem Exadel Studio Pro hervor. Die Dokumentation gibt weitere Details. (Bild 1, Bild 2, Bild 3, Bild 4)

GlassFish Plugin

[SCREENSHOT]GlassFish -- die Java EE Referenzimplementierung seit Java EE 5 -- wird durch das Eclipse GlassFish-Plugin zugänglich gemacht. Er ist der Server-Ansicht eingefügt und für das Deployment sind alle JARs aufgeführt. So lassen sich prima EJB-Anwendungen, aber auch JSF/JSF-Anwendungen entwickeln und deployen. Leider ist das Plugin nicht Teil vom Standard-WTP, obwohl sonst neue Versionen von Tomcat oder JBoss sehr wohl im WTP eingerichtet sind. Dieses Plugin bringt GlassFish-Unterstützung in der WTP.

XJC Eclipse plugin

Mit dem Kontextmenü auf eine Schema-Datei und schon sind nach einem Klick die Klassen mit xjc generiert. Ein paar Einstellungen wir Paketname und Quellcodeordner können noch vorgenommen werden. Der Generator erzeugt Beans mit JAXB 2 Annotationen, die problemlos in Java 6 verwendet werden können.

Hibernate Tools for Eclipse and Ant

Das Plugin baut Datenbankverbindung auf, listet Tabellen auf. Aus denen ausgewählten Tabellen generieren die Hibernate Tools die annotierten Entity-Beans und auch DAOs. Auch XML-Mapping und hilft bei der Erstellung der Hibernate-Config. für JPA nimmt das Tool auch DB- und Mapping-Informationen aus META-INF/pesistence.xml. Hibernate Tools sind Teil der JBoss Tools und damit auch Teil der JBoss Developer Studio. (Bild 1, Bild 2, Bild 3, Bild 4, Bild 5, Bild 6, Doku)

Web

Eclipse IDE for Java EE Developers

Das WTP bietet neben den aufwändigeren Java EE Plugins auch einen HTML- und CSS-Editor und kann als Plugin Tomcat starten/stoppen und Web-Applikationen deployen. Die Entwicklung ist sehr einfach und auf den WTP-Seiten gut dokumentiert. Mit den JSF-Tools vom WTP kann man sehr gut arbeiten. Das Tutorial JavaServer Faces erstellen zeigt das etwa für JSF.

Run Jetty Run

lässt Web-Applikationen mit dem Jetty-Server laufen. Eine Extra-Installation von Jetty ist nicht nötig, da das Plugin auf den mitgelieferten Jetty zurückgreift. Jetty nimmt für Eclipse eine große Stellung ein und ist mittlerweile auch ein Eclipse-Projekt. (Bild)

Sysdeo

Das "Sysdeo Eclipse Tomcat Launcher plugin" verwaltet eine Tomcat-Instanz und dient zum Starten, Stoppen und Restarten des Servers Tomcat 4.x, 5.x, 6.x, 7.x. Kann server.xml aktualisieren und eine war-Datei generieren. Sysdeo lässt sich als leichtgewichtige Version statt dem WTP einsetzen.

HTML Tidy Eclipse

Das Plugin bindet JTidy ein. JTidy dient zum Formatieren (und Korrigieren) von HTML- bzw. XML-Dokumenten. Auf HTML-Dateien wird ein neues Kontextmenü-Eintrag angeboten, welches die HTML-Datei entweder prüft oder neu formatiert. Das Prüfen bringt zwar Warn-Icons am Rand an, aber in im Problem-View gibt es nichts. Auch im Check gibt es nur eine schlecht formatiertes Ausgabe in einem Fenster. Das Plugin wurde schon lange nicht mehr aktualisiert.

Datenbanken

Eclipse Data Tools Platform (DTP) Project

Das DTP-Projekt umfasst SQL-Editor, Query Tools und ein paar weitere Views. Erfreulich aktives Projekt.

QuantumDB

Quantum ist ein vitales Plugin zum Absetzten von SQL-Anweisungen auf Datenbanken. Beliebige JDBC-Treiber lassen sich nutzen um Tabellen und Views anzuzeigen. Die Update-Site ist http://quantum.sourceforge.net/update-site. (Bilder)

DB Copy Eclipse Plugin

Das Plugin dient in erster Linie zum Umkopieren von Daten von einer Datenbank zur anderen. Die Tabellen und Spalten lassen sich grafisch selektieren. Das letzte Update ist über 10 Jahre alt. (Bild 1, Bild 2)

Qualitätsmanagement / Testen / Codeanalyse

Mylyn

[SCREENSHOT]Mylyn ist nützlich für größere Projekte, in denen man leicht die übersicht verliert. Es versucht die übersicht bei vielen Projekten herzustellen und Tasks der Entwickler leicht sichtbar zu machen. Dazu integriert es Google Code Hosting, IssueZilla (java.net, dev2dev, tigris.org), GForge (objectweb.org), SourceForge, JIRA, Trac, ... unter der Eclipse-Oberfläche. Tasktop ist eine Erweiterung für Mylyn und liefert weitere Connectoren. (Bild 1, Bild 2, Bild 3, Bild 4)

R4E

Aufsatz auf Mylin für Code-Reviews. (Bild 1, Bild 2, Bild 3)

JVM Monitor

Das Plugin visualisiert Profiling-Daten, wie CPU-Verbrauch aber gibt auch eine Liste der Threads und den Zeitverbrauch in einer Tabelle aus.

Eclipse Test & Performance Tools Platform (TPTP)

Testen und Performance Monitoring, Projekt leider seit Anfang 2011 eingestellt.

Memory Analyzer (MAT)

Der Eclipse Memory Profiler untersucht Heap-Dumps unterschiedlichen Quellen. Das Plugin ermöglicht die Analyse auch sehr großer Objektgraphen und hilft, Memory-Leaks aufzudecken.

[SCREENSHOT]UCDetector (Unnecessary Code Detector)

Der Unnecessary Code Detector deckt öffentliche Klassen, Methoden und Attribute auf, die vom restlichen Programm nicht referenziert werden. Der UCDetector bedient sich dabei unterschiedlicher Markierungen für toten Code, Methoden, deren Sichtbarkeit verringert werden kann und einer Markierung für Eigenschaften, die final werden können. Eine Quickfix entfernt den Quellcode dann schnell. (Bild 1, Bild 2, Bild 3)

PMD / Eclipse-PMD

Auch PMD untersucht Java-Code auf Schwachstellen. Es ist nicht in erster Linie ein Eclipse-Plugin, sondern ebenso ein Analysetool für andere IDEs und ablauffähig als Ant-Task, doch als Eclipse-Plugin integriert es sich gut. Es gibt schöne Einstellungsmöglichleiten über Dialoge und PMD fällt die TODO-Liste mit allen identifizierten Problemen. Da Plugin wird über ein Update-Manager installiert. Die URL ist http://pmd.sourceforge.net/eclipse. Interessant ist insbesondere der Anti-Pattern-Entdecker Finding duplicate code.

FindBugs

Eine Gruppe der Uni Maryland hat mit FindBugs eine Test-Software geschrieben, die automatisch nach Fehlern sucht. Das Eclipse-Plugin bindet FindBugs so ein, dass bei den Projekteigenschaften ein neuer Eintrag zu finden ist. Den Download gibt es als Plugin unter SourceForge.

[SCREENSHOT]EclEmma

Code-Coverage Tool. Die Applikation wird statt Run > Java Application einfach mit Run > Coverage gestartet. Die Abdeckung ist nicht mit Testfällen verbunden, sondern funktioniert mit ganz normalen Klassen. Farbliche Markierungen zeigen anschließend an, welche Zeilen im Programm durchlaufen werden und welche nicht. Eine eigene View stellt die Werte auch prozentual dar. (Bild, Demo)

eclipse-cs Checkstyle plug-in

Das Checkstyle Plug-in für Eclipse integriert Checkstyle. Die Version wird laufend aktualisiert und ist dem veraltete Checkclipse vorzuziehen. (Bild 1, Bild 2, Bild 3)

Eclipse Metrics 2

Berechnet Metriken und visualisiert Abhängigkeiten und Zyklen. Nachfolgeprojekt vom Eclipse Metrics Plugin. (Bild)

diver

Visualisiert Programmabläufe und Programmabläufe besser zu verstehen. Generiert dazu unter anderem Sequenzdiagramme zur Laufzeit. Das Plugin ist noch relativ neu und es bleibt zu hoffen, dass das Projekt der University of Victoria noch lange aktiv bleibt. (Bild 1, Videos)

Classycle

Stelle Klassen/Paket-Abhängigkeiten visuell da. Basiert intern auf http://classycle.sourceforge.net/ und ist vergleichbar mit http://www.clarkware.com/software/JDepend.html. Letztes Update von 2009.

junitrunner

Das Eclipse-Plugin startet JUnit-Tests über das Kontextmenü. Eine einzelne Testmethode wird angerufen, in dem der Cursor in die JUnit-Test-Methode gesetzt wird und dann Run As > JUnitRunner Test aufgerufen wird. (Bild)

moreUnit

Dekoriert alle Methoden, die einen Testfall besitzen. Zudem bietet das Plugin eine Möglichkeit, von der Methode zum Testfall zu springen, die sich die Methode vornimmt. Das Renaming ist ebenfalls praktisch: ändert sich der Methodename, so lässt sich auch der Name der Testmethode umbenennen, sodass beides wieder stimmig ist. Das gleiche gilt für das Verschieben von Methoden. (Bild 1, Bild 2)

Log4E

System.out.println(...)-Anweisungen können vom Plugin automatisch in log-Anweisungen übersetzt werden. Die nötige statische Variable logger fügt log4e automatisch ein. Das Plugin ist konfigurierbar für log4j, Java 1.4 Logging und Common Loggings. Seit der 1.0a Version unterscheidet der Autor zwischen einer freien und kommerziellen Variante. (Bild 1, Bild 2, Bild 3, Bild 4, Bild 5)

Graysky LogWatcher

überwacht Log-Dateien (wie das bekannte tail unter Unix). (Bild)

log4eclipse

log4j-Ausgaben werden hübsch in eine Tabelle einer View geschrieben. Lange schon keine Updates mehr.

djUnit

JUnit-Testfälle einfach mit Code-Abdeckung (jcoverage). Der Menüpunkt Run As ist einfach um den neuen Punkt djUnit Test erweitert. Dann bekommt man eine neue View mit der Code-Abdeckung. Sehr schön. Wer nur HTML erzeugen möchte, findet an cobertura seine Freude. (Bild)

Continuous Testing

Das Plugin lässt Testfälle über JUnit immer im Hintergrund ablaufen. (Bild 1, Bild 2)

Metrics

Berechnet und Visualisiert Code-Metriken wie Lines of Code, Anzahl Klassen, ... (Bild 1, Bild 2)

Entwicklungstools / Build-Tools / UML-Tools

Subclipse

Repository-Zugriff auf Subversion. Ein anderes Eclipse-Plugin, etwas weniger bekannt aber ebenfalls gut, ist Subversive. (Bild 1, Bild 2)

EGit

Für das verteilte Versionsverwaltungssystem Git bietet das Eclipse-Projekt selbst ein Standard-Plugin Egit, allerdings geht Eclipse noch nicht so weit, das fest zu integrieren. EGit basiert intern auf einen anderen quelloffenen Eclipse-Projekt JGit.

m2eclipse

[SCREENSHOT]"Maven Integration for Eclipse" ist ein Eclipse-Plugin, um neue Maven-Projekte anzulegen und zu verwalten. Maven-Builds können von Eclipse angestoßen werden; Abhängigkeiten werden automatisch vom remote Server geladen. Die Installation läuft über die Update-Seite http://m2eclipse.codehaus.org/update/. (Videos)

Ivy IDE

für Paketabhängigkeiten gibt es neben Maven (was Abhängigkeiten auflöst und gleichzeitig ein Build-Tool ist) das leichtgewichtige Ivy für Ant. Die Ivy IDE ist ein Elcipse-Plugin was die Bibliotheken verwaltet und die Jars in das Projekt zieht. (Bild 1, Bild 2, Bild 3)

Eclipse UML (Omondo)

[SCREENSHOT]Das Eclipse UML-Tool bietet alle möglichen Diagrammtypen, unter anderem Use-Cases, Klassendiagramme und Sequenzdiagramme. OMONDO unterstützt drei Visualisierungen (UML Standard, Omondo, Eclipse). Es gibt eine Professional-Version und eine freie Version. Zu aktuellen Eclipse-Versionen schreibt das Unternehmen: "Stable build for Eclipse Indigo 3.7. EclipseUML 4.3 for Eclipse 4.3 or UML 2.5 has failed our quality tests. We have decided to focus on UML 2.5 and will deliver a build for Eclipse 4.x at the beginning of 2014.". Was auch nervt: 1:n-Assoziationen nicht mit einem Standard-Container belegt, keine Generierung von add(...)/remove(...), bei bidirektionale Beziehungen fehlt das Abmelden, ... Für'n Quicky Diagramm reicht es.

eUML2

eUML2 und ein spin-off von EclipseUML von Omondo. Es gibt eine freie Version sowie auch eine kommerzielle, die Studio-Edition. Soyatec hat neben eUML2 noch ein anderes interessantes Produkt in Entwicklung: eclipse4SL. Das ist eine Entwicklungsumgebung auf der Basis von Eclipse für Microsoft Silverlight. (Bild 1, Bild 2, Bild 3)

[SCREENSHOT]ObjectAid UML

Unkompliziertes Plugin, welches Klassendiagramme oder Sequenzdiagramme erzeugt. Man zieht eine Klasse auf eine Zeichenfläche und schon ist das Diagramm fertig. Mit Kontextmenüs lassen sich weiter referenzierte Klassen einbinden. Leider sind alle Diagramme immer gelb. (Bild 1, Bild 2)

UModel

Altova UModel ist zwar ein eigenständiges Werkzeug, lässt sich aber nahtlos in Eclipse (und Visual Studio) integrieren. Es bietet alle 14 UML-2.2-Diagrammtypen, Echtzeitsynchronisierung und Links zwischen Programmcode und Diagrammen. Round Trip Engineering gehört mit den Möglichkeiten wie auch Unterstützung von Versionskontrollsystemen. Altova ist bekannt für XMLSpy. (Bild)

MyEclipse

MyEclipse bringt ein ausgewachsenes UML-Tool mit.

Papyrus

Entwicklungsumgebung für EMF-Modelle, insbesondere UML von der Eclipse-Foundation. Unterstützt auch SysML and MARTE. Import von Klassen und automatische Diagramm-Generierung ist nicht möglich. Der Gesamteindruck ist gut, das Projekt ist lebendig.

UMLet

Auch wenn UMLet sich in Versionsnummern jenseits von 10 bewegt ist das Werkzeug, welches einmal als eigenständige Applikation und dann als Eclipse-Plugin kommt, eher ein Zeichenwerkzeug denn ein ausgewachsenes UML-Tool. Wer etwa Typen in der UMLet-Fenster zieht merkt schnell, dass nichts automatisch angeordnet wird, und die Typen sehr alleine stehen, da alle Assoziationen oder Vererbungsbeziehungen fehlen. Für ein schnelles UML-Diagramm (zum Ausdrucken) eignet sich auch Astah (ehemals Jude).

Eclipse Version Tree Plugin for CVS

Grafische Darstellung von Branches und Versions. (Bild)

Editoren für alternative Programmiersprachen, Editorerweiterungen

Eclipse C/C++ Development Tooling (CDT)

[SCREENSHOT]Standard Eclipse-Erweiterung für C und C++. Steht bei den "Popular projects" auf der Eclipse-Seite neben dem WTP immer ganz oben auf der Hitliste. Neben der Steuerung des Compilers GCC (unter Windows mit Cygwin oder MinGW) und des GCC-Debuggers GDB bietet das CDT ebenfalls Unterstützung für make-Dateien und einen Indexer. (Bild 1, Bild 2, Bild 3)

PDT - PHP Development Tool

[SCREENSHOT]Ein unter Eclipse.org stehendes Plugin zur PHP-Entwicklung auf der Basis vom WTP ist PDT, auch genannt PHP IDE. Darauf auf setzt Zend, was ein hübsches Gesamtpaket mit tollem Editor, lokalen und remote-Debugging. Geld verdient Zend mit dem kommerzielle Zend Studio, für das selbstverständlich auch Support verfügbar ist. (Bild)

Groovy Eclipse Plugin

Standardplugin für Groovy von Codehaus, der Entwicklergruppe von Groovy. Bietet syntaktische Hervorhebung, Autovervollständigung, einfaches Refactoring, Outline und die Möglichkeit, Grovvy-Skripte auf Knopfdruck zu compilieren und auszuführen. Ein Screencast gibt einen Einblick.

Scala IDE for Eclipse

Plugin für die Programmiersprache Scala. Wer Scala-Entwicklung macht, sollte aber auch auf das Scala Plugins for NetBeans einen Blick werfen.

Spring IDE

[SCREENSHOT]Vervollständigt unter anderem in den Spring-XML-Konfigurationsdateien die Klassennamen aus dem Java-Projekt, stellt Spring-Bean Bezüge grafisch her und bietet noch ein paar Nettigkeiten. Die Spring-IDE unterstützt mittlerweile auch AspectJ mit Spring AOP und Spring-Web über einzeln aktivierbare Module. (So lahm wie die Webseite ist, muss das Plugin wahnsinnig populär sein.)

JasperAssistant

[SCREENSHOT]Das kommerzielle Plugin JasperAssistant ist ein Report-Editor für die Open-Source Bibliothek JasperReports. Der schöne Formular-Designer erzeugt im Hintergrund die XML-Datei für Jasper. Wer nur in Reports ist, sollte auch auf das Eclipse-Projekt BIRT einen Blick werfen. BIRD ist sehr leistungsfähig, und bietet nicht nur typische Exporte in Excel und PDF, sondern auch eine dynamische Web-Oberfläche. (Bilder)

[SCREENSHOT]EditBox

Das Plugin EditBox stellt die Blöcke, also Klassen/Methoden/Konstruktoren eines Java-Programms in unterschiedlichen Farben dar. Die Farben lassen sich einstellen und auch Gradienten sind möglich. Neben Java-Programm visualisiert das Plugin auch die Einrückungen von HTML-Dokumenten.(Bild 1, Bild 2, Bild 3, Bild 4)

ANTLR IDE

[SCREENSHOT]Unterstützung bei der Entwicklung von ANTLR 3.x Grammatiken. ermöglicht das Debuggen mit Breakpoints und stellt die Grammatik grafisch dar. Generiert automatisch aus aus der .g3-Datei die Java-Klassen. Tastaturvervollständigung wird unterstützt, verschiedene Outline-Ansichten geben gute übersicht, etwa über den Grammatik-Baum. (Bild 1, Bild 2, Bild 3, Bild 4)

Editor Enhancements Plugin

Editoroperationen auf Blöcken (Spalten) durchführen. (Kurze visuelle Tour.) Letztes Update über 10 Jahre her.

AnyEdit Tools

Ersetzt lästige Tabulatoren durch Leerzeichen und entfernt unnötige Leerzeichen am Ende jede Zeile. übersetzt HTML-Entities in Text und umgekehrt. öffnet Dateien und Typen auch aus nicht-Java Dateien, wie XML- oder JSP-Dokumenten. (Bild)

Eclipse Property File Editor

In einer View wird für jede Sprache eine Spalte bereitgestellt. Auf diese Weise sind die Resource-Bundles mit den Sprach-Strings leicht zugänglich. Ein anderes Plugin dafür ist JIntro.

Vex - A Visual Editor for XML

Editor für XML-Dokumente. Nutzt allerdings keine strukturierte Darstellung, wie sie für einen XML-Editor üblich ist, sondern bietet eine Gui ähnlich wie eine Textverarbeitung, sodass zum Beispiel XHTML- oder DocBook-Dateien schön verarbeitet werden können. Mitte 2005 war das letzte Update. (Bild)

Veloeclipse und Velocity Web Edit

Beide sind Plugins für Velocity/HTML. Sie zeigen die Templates (VTL) farbig an und bietet eine Baumstruktur. Gleichzeitig wird eine Tastaturvervollständigung für die Direktiven und Referenzen angeboten. (Bild 1, Bild 2)

TeXclipse

[SCREENSHOT]TeXclipse ist ein Eclipse-Plugin für LaTex mit Farbhervorhebung, Autovervollständigung, Dokumentenstruktur, Tabellengenerator, LaTeX-Symbole, Shortcuts zum Ändern der Font-Attribute, Verwalten von BibTeX-Referenzen. Alternativ zu TeXclipse gibt es noch das andere SF-Projekt ecleTeX, was aber schon seit längerem nicht mehr aktualisiert wird. TeXclipse ist über die Update-Site http://texlipse.sourceforge.net installierbar. Letes Update ist auch schon etwas länger her. (Bilder)

ShellEd

ShellEd ist ein Shell-Script-Editor für Unix-Skripte (also ash, bsh, bash, csh, ksh, sh, zsh). Mit Manual und Vervollständigung. Interessant dazu ist das relativ unbekannte Target Management Project, wo man remote, etwa über SSH oder FTP auf einem Server arbeiten und zum Beispiel Dokumente editieren kann. Siehe dazu den Screenshot zum Remote System Explorer (RSE). (Bild)

[SCREENSHOT]Eclipse Hex Editor Plugin ehep

Anzeigen und Verändern von Daten im HEX-Modus; mit anderen Worten: ein guter alter Hex-Editor. Nach bestimmen Hex-Folgen lässt sich Suchen und auch Undo/Redo untersützt das Plugin. über die Preferences lassen sich Farben für Zellen und Markierungen einstellen. Eine Alternative ist der javahexeditor Java Hex Editor. (Bild 1, Bild 2)

[SCREENSHOT]Bytecode Outline plugin for Eclipse

Das Bytecode Outline Plugin zeigt den Programmcode, den ASMifier für eine selektierte Methode generiert. ASMifier ist eine Bibliothek zum Generieren von Bytecode zur Laufzeit. Der Bytecode zweier Dateien lässt sich auch vergleichen. (Dieses Feature ist vielleicht noch interessanter als das Generieren von Quellcode mit dem ASMifier. An die Syntax für den Bytecode muss man sich aber erst gewöhnen.) (Bild 1, Bild 2)

EclipseWiki

Bietet ein lokales Wiki zur Dokumentation. Das Wiki kann später inklusive formatiertem Java exportiert werden.

JDocEditor

WYSIWYG-Editor für JavaDoc. unterstützt auch die Rechtschreibüberprüfung. Die geschriebenen Texte werden direkt in JavaDoc umgesetzt. (Bild)

Gui-Builder

[SCREENSHOT]WindowsBuilder

Der Windows-Builder ist ein Gui-Builder von Google, der seinen Ursprung in einem kommerziellen Produkt von Instantiations hatte. Nach der Übernahme von Instantiations führteGoogle das Produkt in die "Google Java Developer Tools" ein, zu dem jetzt neben dem "Google das Produkt in die "Google Java Developer Tools" ein, zu dem jetzt neben dem "WindowBuilder Pro" auch "WindowTester Pro" und "CodePro AnalytiX" gehören. Der WindowsBuilder ist ebenfalls in der Lage Code für SWT und GWT zu produzieren.

NetBeans Matisse

MyEclipse hat den Gui-Builder von NetBeans für Eclipse portiert und bietet ihn unter Matisse4MyEclipse (Bild) an.

e(fx)clipse

Oracle liefert für JavaFX nur für NetBeans Werkzeuge aus. e(fx)clipse ist ein Eclipse-Plugin, in dem besonders der Editor für FXML (XML-Format für die deklarative Beschreibung von Oberflächen) und CSS interessant sind. Der JavaFX Scene Builder lässt sich über ein Dialog einbiden.

Sonstige Tools

[SCREENSHOT]Google Plugin for Eclipse

Das "Google Plugin for Eclipse" vereinfacht die Entwicklung von Anwendungen für die Google App Engine und das Google Web Toolkit (GWT). Schön sind die Prüfungen und Korrekturen, dass etwa die Asyn-Schnittstellen mit den GWT-RPC-Schnittstellen parallel gehalten werden. In der letzten Version ist noch Unterstützung für den UiBinder hinzugekommen. Tastatur-Vervollständigung gibt auch alle Hinweise für die CSS-Formatierung.

JarRetriever

Die vielen Java-Archive der unterschiedlichen Bibliotheken machen langsam verrückt. Das Plugin steuert dagegen, in dem es den automatischen Download und Einbindung in das Projekt übernimmt. (Bild1, Bild 2)

Eclipse Mobile Tools for Java (MTJ) früher EclipseME

EclipseME ist ein Java ME Plugin für Eclipse, über das man das neben dem Wireless Toolkit von Sun auch das Nokia, Motorola, Sprint PCS, Siemens SMTK for Series 60 und SonyEricsson Java ME Toolkit einbinden und nutzen kann. Der Eclipse-Compiler übersetzt und testet mit den Jar-Archiven, dass Tastatur-Vervollständigung möglich ist. Ein Preverify wird automatisch durchgeführt und das Starten ist kein Problem. Debugging funktioniert in der neuen Version. Ein Editor für die Jad-Beschreibungsdateien kommt mit, auch MIDlet-Signierung funktioniert. Tolles Plugin. Es fehlt noch ein Gui-Builder, sodass EclipseME hier NetBeans Mobility noch nicht ersetzten kann.

Numerical Gecko

Ein Plugin zum Konvertieren zwischen verschiedenen Zahlensystemen (etwa Binär/Hexadezimal) und Einheiten auf der Basis von NumericalChameleon. (Bilder)

JMX Console for Eclipse IDE

Ein MBean Explorer zeigt JMX-Komponenten an. (Bild)

Translator Plugin

Nutzt den Online-Übersetzungsservice Babelfish.

Android Development Tools (ADT)

Google nutzt für die Android-Entwicklung ein umfangreiches Eclipse-Plugin. Mit diesem lassen sich Android-Anwendungen leicht aufbauen und im Emulator testen.

Java2Html

Konvertiert Java-Quellcode Klassen oder Teile in HTML, RTF, TeX oder xHTML. Erzeugt leider immer nur eine Zieldatei und keine verlinkten Dateien. Wenn man einen ganzen Baum auswählt, bekommt man alles in eine Datei. Das kann aber ein anderes Java2HTML-Tool. (Das ist zwar kein Eclipse-Plugin, aber über ein Ant-Skript zu nutzen.) (Bild1, Bild2)

XPath-Developer Plugin

Mit dem XPath Explorer kann man interaktiv XPath-Ausdrücke testen und entwickeln. Der XPath-Ausdruck wird auf eine XML-Datei im Fenster angewendet und das Ergebnis als Liste oder einzelnes Element visualisiert. Eine alternative Software ist der XPath Explorer (XPE) (Bild). Die Swing-Applikation, lässt sich über Eclipse aufrufen. Passende Knoten einer Anfrage werden im XML-Baum dargestellt. (Bild)

QuickREx

Zum Testen von regulären Ausdrücken. Wenn es kein Eclipse-Plugin sein soll, sondern eine Swing-Applikation, ist auch JRegexpTester eine Lösung. Online kann man POSIX-Ausdrücke über REXV erarbeiten; das nutzt die AJAX-Technologie für direktes Feedback. Unter der Regular Expression Library gibt es über 700 vorgefertigte Ausdrücke für alles mögliche.

RegEx Tester

Zum Testen von regulären Ausdrücken. Installieren über http://brosinski.com/regex/update/ und aktivierten unter Window > Show View > Other und schon hat man den RegEx Tester in einer View. Man gibt jetzt einen Test-Satz ein und den Ausdruck. Interaktiv zeigt der Tester die Matches (auch farblich) und Gruppen. Fehler werden ebenfalls gemeldet. Kostet neuerdings 5 Euro. (Bild)

Quickmarks

Es lassen sich Bookmarks in Dateien setzen und leicht über eine Tastenkombination anspringen.

Grep Console

Statt das Eclipse alle Konsolenausgaben ausgibt, schaltet sich das Plugin dazwischen und wendet Regex-Filter an. Alles, was einem Filterkriterium entspricht, kann auch mit einer Farbe verbunden werden. So werden zum Beispiel Log-Ausgaben bunt und auf dem ersten Blick lassen sich INFO- von ERROR-Meldungen unterscheiden. (Bild)

JadClipse

Jad ist ein Decompiler, der aus Klassendateien wieder Quellcode generiert. Das Plugin JadClipse integriert Jad in Eclipse. Dazu packt man wie üblich jadclipse in das Projektverzeichnis. Damit JadClipse arbeitet, muss jad.exe in einem Verzeichnis installiert sein, welches über den Ausführungs-Pfad gefunden werden kann (etwa C:\windows\). Jad ist nicht Bestandteil von JadClipse und muss extra bezogen werden, das steht aber alles auf die Wiki-Seite. Jad wird seit Jahren nicht mehr gepflegt, daher leidet auch JadClipse, wenn das Ergebnis unbefriedigend ist. Eine Alternative ist JDEclipse.

Fat Jar Eclipse

Baut einfach auszuführende Jar-Archive, wo alles enthalten ist. Ab Eclipse 3.4 kann man auch mit dem Export-Wizard ein "Runnable Jar File" erstellen.

SortIt

Hängt sich in das Edit-menü und hilft sortierten.

Eclipse Instant Messenger Plugin

Integriert MSN, Yahoo, Icq, Aim in Eclipse. (Bild)

Google Search Plugin

Mit dem Google-Plugin kann aus einer Ansicht die beliebte Suchmaschine gestartet werden. Geht die Suche über einen Proxy, kann das Plugin nicht verwendet werden. Voraussetzung ist ein Lizenz-Schlüssel von Google.

Eclipse Coding

Definiert ein paar kleine Refactorings, im Wesentlichen rund im Logging. Konvertiert etwa System.out-Ausgaben in Logging-Ausgaben.

Eclipse 4.3.x Downloads

Die aktuelle Eclipse-Version ist Version 4.3, Codename Kepler. Eclipse 4.4 (Luna) ist auf dem Weg.

Installation der Plugins

In Eclipse lassen sich viele Plugins über den Update-Manager installieren. Yoxos unterstützt das Bauen einer individueller Eclipse-Version. Auf einer Web-Oberfläche lassen sich Plugins (automatisch mit abhängigen Plugins) auswählen und zu einem großen Archiv bündeln.

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