{"id":277,"date":"2009-03-16T19:03:00","date_gmt":"2009-03-16T19:03:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.tutego.de\/blog\/javainsel\/?p=277"},"modified":"2009-03-16T19:03:00","modified_gmt":"2009-03-16T19:03:00","slug":"buchkritik-apache-geronimo-handbuch-fur-den-java-applikationsserver","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tutego.de\/blog\/javainsel\/2009\/03\/buchkritik-apache-geronimo-handbuch-fur-den-java-applikationsserver\/","title":{"rendered":"Buchkritik: Apache Geronimo, Handbuch f\u00fcr den Java-Applikationsserver"},"content":{"rendered":"<p><em>Frank Pientka. dpunkt-Verlag. ISBN 978-3-89864-517-1. 01\/2009. 330 Seiten<\/em><\/p>\n<p>Der zertifizierte Java EE 5 App-Server Geronimo steht immer ein wenig im Schatten der beiden \u201eGro\u00dfen\u201c: JBoss und GlassFish. Dass daf\u00fcr kein Anlass besteht, zeigt sich schnell durch die M\u00f6glichkeiten von Geronimo und die Zuneigung von IBM. Wer sich also f\u00fcr Geronimo entschieden hat und ein deutschsprachiges Buch sucht, der wird an Frank Pientkas Buch nicht vorbeikommen, denn es ist neben dem weniger aktuellen \u201eGeronimo schnell + kompakt\u201c das einzige. Wer die englische Sprache bevorzugt, hat die Auswahl zwischen drei weiteren B\u00fcchern. Pientka stellt auf 250 Seiten die zentralen Aspekte von Geronimo vor (plus 50 Seiten Anhang). F\u00fcr Java EE 5-Einsteiger gibt es ebenfalls ein Kapitel. Zusammenfassend l\u00e4sst sich sagen: Das Buch behandelt alle relevanten Aspekte und bietet viele Verweise auf weiterf\u00fchrende Webseiten. Das Geronimo-Buch verirrt sich gl\u00fccklicherweise nicht in Geronimo-Internas wie zum Beispiel \u201eJBoss Administration and Development\u201c aus dem Jahr 2002 \u2013 einem JBoss-Buch, das mit UML-Diagrammen vollgestopft ist Admin-Informationen mit Internas vermischt. Des Weiteren h\u00e4lt sich Pientka an den  Java EE 5-Standard. Containerspezifische Java EE-Erweiterungen werden nicht besprochen. Dabei bieten gerade die Apache-Implementierungen weitere M\u00f6glichkeiten, etwa JPA-Tuning durch spezielle OpenJPA-Annotationen, JMS-Erweiterungen von ActiveMQ f\u00fcr hierarchische Topics oder verschl\u00fcsselte Verbindung beim JNDI-Kontext, also Aspekte, die \u00fcber den Standard hinausgehen, die Geronimo m\u00f6glich macht. Wie etwa Hibernate statt OpenJPA als JPA-Provider konfiguriert wird, steht nicht im Buch, vielleicht auch, weil dieses Thema bislang im Internet nur sp\u00e4rlich dokumentiert ist. Die eine oder andere Schw\u00e4che findet sich in den Quellcodes. Zeilen wie catch (java.lang.Exception e) und mitunter Zeilenumbr\u00fcche, die an den Obfuscated Content erinnern, sind nicht unbedingt sch\u00f6n. Einige Aussagen sind missverst\u00e4ndlich, etwa \u201eGeronimo selbst verwendet [\u2026] sehr popul\u00e4re Ajax-Bibliotheken JSON [\u2026]\u201c oder dass Dojo und DWR Teile des Java EE-Standards sind. W\u00fcnschen wir uns, dass der Autor das Buch schnell aktualisiert damit es zuk\u00fcnftig Geronimo 2.1 statt Geronimo 2.0, \u201eIIS-Versionen 6 und 7\u201c statt \u201eauch wenn die aktuellsten IIS-Versionen 5 und 6\u201c, MyFaces statt myFaces, StAX statt STAX hei\u00dft und SOAP nicht mehr \u201eSimple Object Access Protocol\u201c genannt wird. Diese sprachlichen Kleinigkeiten werden sicherlich bereits in der kommenden Auflage zu Java EE 6 behoben sein. Fehler sollten auf <a href=\"http:\/\/www.dpunkt.de\/buecher\/2827.html\">http:\/\/www.dpunkt.de\/buecher\/2827.html<\/a> dokumentiert werden.<\/p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Frank Pientka. dpunkt-Verlag. 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