Inselupdate: Suchen und Ersetzen mit Mustern

Für den Suchfall mit Java RegEx gibt es noch eine Erweiterung, dass nämlich die Pattern-Klasse die Fundstellen nicht nur ermittelt, sondern sie auch durch etwas anderes ersetzen kann.

Beispiel: In einem String sollen alle Nicht-JVM-Sprachen ausgepiept werden:

String  text    = “Ich mag Java, Groovy und ObjectiveC und PHP.”;
Matcher matcher = Pattern.compile(“ObjectiveC|PHP” ).matcher( text );
StringBuffer sb = new StringBuffer();
while ( matcher.find() )
matcher.appendReplacement( sb, “[PIEP]” );
matcher.appendTail( sb );
System.out.println( sb );  // Ich mag Java, Groovy und [PIEP] und [PIEP].

Um mit dem Mechanismus „Suchen und Ersetzen“ zu arbeiten, wird zunächst ein Container vom Typ StringBuffer aufgebaut, denn in dem echten String kann Pattern die Fundstellen nicht ersetzen. (Leider ist ein StringBuffer nötig, die API akzeptiert keinen StringBuilder.) Erkennt der Matcher ein Muster, macht appendReplacement(…) zwei Dinge:

1. Die Methode füllt den Container mit allen Zeichen vom letzten Fund bis zur jetzigen Fundstelle auf. Beim ersten Aufruf ist das „Ich mag Java, Groovy und “, dann folgt „ und “.

2. In den StringBuffer können wir unsere Ersetzung, in diesem Falle „[PIEP]“, setzen.

So wächst der StringBuffer von Schritt zu Schritt. Nach der letzten Fundstelle setzt appendTail(…) das noch verbleibende Teilstück von der letzten Funstelle bis zum Stringende in den StringBuffer-Container.

Im Prinzip können wir in der while-Schleife mit matcher.group(…) auf das Fundstück zurückgreifen und es in die Ersetzung einbauen. Doch toll an appendReplacement(…) ist, dass der Ersetzungsstring ein $ enthalten darf – mit dem Problem, dass ein vorkommendes Dollar-Zeichen ausmaskiert werden muss –, der Zugriff auf die Suchgruppe bietet. Damit lassen sich sehr elegante Lösungen bauen. Nehmen wir an, wir müssen in einer Zeichenkette alle URLs in HTML-Hyperlinks konvertieren. Dann rahmen wir einfach jede Fundstelle in die nötigen HTML-Tags ein. In Quellcode sieht das so aus:

Listing 2.7: RegExSearchAndReplace.java, main()

String  text    = “Hi, schau mal bei http://stackoverflow.com/ ” +
                  “oder http://www.tutego.de/ vorbei.”;
String  regex   = “http://[a-zA-Z0-9\\\]+\\.[a-zA-Z]{2,3}(\\S*)?”;
Matcher matcher = Pattern.compile( regex ).matcher( text );
StringBuffer sb = new StringBuffer( text.length() );
while ( matcher.find() )
  matcher.appendReplacement( sb, “<a href=\”$0\”>$0</a>” );
matcher.appendTail( sb );
System.out.println( sb );

Der StringBuffer enthält dann zum Schluss “Hi, schau mal bei <a href=”http://stackoverflow.com/”>http://stackoverflow.com/</a> oder <a href=”http://www.tutego.de/”>http://www.tutego.de/</a> vorbei.”. (Der gewählte reguläre Ausdruck für URLs ist kurz, aber nicht vollständig. Für das Beispiel spielt das aber keine Rolle.)

Tipp: Die String-Methoden replaceAll(…) und replaceFirst(…) ersetzen direkt, und arbeiten im Hintergrund genauso. Zum Einsatz kommt die replaceAll(.,.)-Methode vom Matcher.

Hinweis: Der Ersetzungsausdruck “<a href=\”$0\”>$0</a>” enthält mit $ Steuerzeichen für den Matcher. Wenn die Ersetzung aber überhaupt nicht mit $n auf das gefundene Wort zurückgreift, sollten die beiden Sonderzeichen \ und $ ausmaskiert werden. Auf diese Weise werden merkwürdige Fehler vermieden, wenn doch in der Ersetzung ein Dollar-Zeichen oder ein Backslash vorkommt. Das Ausmaskieren übernimmt die Methode quoteReplacement(…), sodass sich zum Beispiel Folgendes ergibt:

matcher.appendReplacement( sb, Matcher.quoteReplacement( replacement ) );

Java Open Source Bibliotheken Mai

doppio (Ohne Lizenz). Komplette JVM in Typescript, also JavaScript. Siehe auch Demo

Jolokia (Apache 2). JMX-HTTP Bridge, die JSON nutzt

Metrics (Apache 2). Metriken erfassen und über Reporters (JMX, Console, …) melden

jmh (GPL v2). Verlässliche Benchmarks, siehe auch JMH Samples

Caliper (Apache 2). Java-Microbenchmarks-Bibliothek von Google, weniger perfekte Ergebnisse als jmh, doch mit Visualisierung

UndecoratorBis (Proprietäre Lizenz). Fensterrahmen von JavaFX-Anwendungen verändern

Java-Chronicle (Apache 2). Performant Daten (Messages) aus Dateien lesen und in selbige schreiben. Autor vom bekannten Vanillajava-Blog

gwt-jet (Apache 2). Erzeugt aus Sammlungen von JavaBeans automatisch GWT-Tabellen und schreibt Änderungen zurück, siehe Showcase

Typescript 4J (Lizenz unspezifiziert). Konvertiert Typescript-Programme in JavaScript-Programme, letztes Update schon etwas her

Apache Avro (Apache). Schnelles Serialisierungs-System

Java SE 8u45 verfügbar

Wie man schon gewohnt ist mit Sicherheitsupdates. Details und Download unter http://www.oracle.com/technetwork/java/javase/downloads/index-jsp-138363.html, http://www.oracle.com/technetwork/java/javase/documentation/8u-relnotes-2225394.html, http://www.oracle.com/technetwork/java/javase/8u45-relnotes-2494160.html, http://www.oracle.com/technetwork/java/javase/2col/8u45-bugfixes-2494164.html.

So viel ist vom Bug-Fixing aber nicht passiert.

Keine (öffentlichen) Oracle JDK 7 Updates mehr

So wie es Oracle schreibt: http://www.oracle.com/technetwork/java/javase/overview/index.html:

Coincident with the January 2015 CPU release users with the auto-update feature enabled will be migrated from Oracle JRE 7 to Oracle JRE 8. Also, please note the April 2015 CPU release will be the last Oracle JDK 7 publicly available update. For more information, and details on how to receive longer term support for Oracle JDK 7, please see the Oracle Java SE Support Roadmap.

Java in den Sony-EMails

Ich habe einmal in den https://wikileaks.org/sony/emails/ nach Java gesucht und (auf den ersten Blick) nichts interessantes gefunden.

EMails Search

Viele Werbe-EMails stammen von Azul (“Zing® now available for Java 8”, “Azul Zulu now available for Java 8”), einige Reiseplanungen, doch das hat mich zum Lachen gebracht:

Couple hundred dollars for Cambodia and Java (not sure what the dollar is called in Java. Maybe it’s the same?)

Und echt banales wie

you’ve been on my mind…
When things quite down (ha!) I’ll come by for a cup of morning java.
Sending you much love.
XXXXXXXXXXXXXXXX

Documents Search

Das ergibt nach Java satte 30.287 Ergebnisse. Darunter Dokumente wie https://wikileaks.org/sony/docs/05/docs/eBooks/Hacking_The_Next_Generation.pdf (Hier sind viele PDFs von O’Reilly verlinkt, wer also “günstig” an Ebooks kommen will …)

Viele Dokumente sind Specs aus diversen Quellen zusammengesammelt.

Findet ihr was Spannendes?

Java-Job-Angebot in Frankfurt

Ihre Aufgaben:

  • Mitarbeit an der Weiterentwicklung eines Software-Produkts für statistische Fragestellungen und Automatisierung der Arbeitsabläufe
  • Mitarbeit an der Weiterentwicklung unserer bestehenden Software auf Basis von Java

Ihr Profil:

  • Studium mit IT-Bezug bzw. eine entsprechende Ausbildung zum (Fach)-Informatiker
  • Sehr gute Kenntnisse in Core Java
  • Gute Kenntnisse in Eclipse, SVN, Git, Linux Shell
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  • Sehr gute Kenntnisse in Microsoft Excel bzw. LibreOffice Calc
  • Selbständiges Arbeiten
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Neue Termine für öffentliche Java-Seminare in Dortmund

Java Grundlagen: 04.05.-08.05.15 (KW 19), 29.06.-03.07.15 (KW 27), 07.09.-11.09.15 (KW 37), 02.11.-06.11.15 (KW 45)

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Java für C#-/C++-Umsteiger: 13.04.-17.04.15 (KW 16), 08.06.-12.06.15 (KW 24), 17.08.-21.08.15 (KW 34), 19.10.-23.10.15 (KW 43)

Xbox 360 Kinect unter Java ansprechen

  1. Windows anmachen :)
  2. Kinect mit dem USB-Power-Adapter anstöpseln.
  3. Unter http://www.microsoft.com/en-us/download/details.aspx?id=40278 das Kinect for Windows SDK v1.8 laden und. (Nicht Version 2!) Die grüne Lampe wird leuchten.
  4. Unter dem Geräte Manager wird Kinect angezeigt:
    image
  5. Optional: Für ein paar Beispiele installiere von http://www.microsoft.com/en-us/download/details.aspx?id=40276 das Kinect for Windows Developer Toolkit v1.8.
    Unter Developer Toolkit Browser v1.8.0 (Kinect for Windows) kann man dann Beispiele anschauen und prüfen, ob die Kamera einen “empfängt”.image
  6. Gehe unter http://research.dwi.ufl.edu/ufdw/download.php und lade ufdw.jar. Melde das Jar im Klassenpfad an.
  7. Lade ein Beispiel von http://research.dwi.ufl.edu/ufdw/j4k/examples.php, entpacke es, und setze für ein 64-Bit-Java die DLL-Dateien (ufdw_j4k_64bit.dll/ufdw_j4k2_64bit.dll) in das Java-Projekt.

Das waren die Vorbereitungen, jetzt können wir zum eigentlichen Java-Programm kommen. Zum Testen soll einfach nur die Orientierung (also der Winkel zur Kinect) in den Winkel einer 3D-Box übertragen werden – dreht man sich vor der Kinect, wird die Box sich mitdrehen. Gleichzeitig gibt es noch einen Text, sodass man den Winkel gleich ablesen kann.

 

Fertig sieht das so aus:

import javafx.application.Application;
import javafx.scene.Group;
import javafx.scene.Scene;
import javafx.scene.shape.Box;
import javafx.scene.text.Text;
import javafx.scene.transform.Rotate;
import javafx.stage.Stage;
import edu.ufl.digitalworlds.j4k.J4KSDK;
import edu.ufl.digitalworlds.j4k.Skeleton;

public class MovingBody extends Application {

  private final Box box = new Box( 200, 200, 200 );
  private final Text text = new Text( 200, 200, "#" );
  
  class SkeletonTracker extends J4KSDK {

    @Override
    public void onSkeletonFrameEvent( boolean[] skeletonTracked, float[] positions,
                                      float[] orientations, byte[] jointStatus ) {

      int skeletonId = 0;
      while ( !skeletonTracked[ skeletonId ] )
        skeletonId++;

      Skeleton skeleton = Skeleton.getSkeleton( skeletonId, skeletonTracked, positions,
                                                orientations, jointStatus, this );

      box.setRotate( (int) skeleton.getBodyOrientation() );  // reduce "noise" with (int)
      text.setText( "" + (int) skeleton.getBodyOrientation() );
      text.setRotate( (int) skeleton.getBodyOrientation() );
    }
    
    @Override
    public void onColorFrameEvent( byte[] colorData ) { }

    @Override
    public void onDepthFrameEvent( short[] depthFrame, byte[] playerIndex, float[] xyz, float[] uv ) { }
  }

  public MovingBody() {
    new SkeletonTracker().start( J4KSDK.SKELETON );
  }

  @Override
  public void start( Stage primaryStage ) {
    Group root = new Group();
    primaryStage.setScene( new Scene( root, 400, 400 ) );
    primaryStage.show();
    
    box.setTranslateX( 200 );
    box.setTranslateY( 200 );
    box.setTranslateZ( 200 );
    box.setRotationAxis( Rotate.Y_AXIS );

    root.getChildren().addAll( box, text );
  }

  public static void main( String[] args ) {
    launch( args );
  }
}

image

RoboVM erreicht Version 1.0

RoboVM erlaubt es, Java-Anwendungen für iOS und auch Android zu compilieren.

Ankündigung unter http://robovm.com/robovm-1-0-released-commercial-licenses-a-look-under-the-hood/.

Gegenüber der alten Version:

  • The debugger has received another round of updates. All JDWP functionality is now implemented.
  • Support for RAM disk caches. This can help speed up the compilation and linking process on slow HDDs.
  • Support for HFS+ file compression. All files put into the cache are now compressed, further speeding up the compilation process and reducing the amount of space used for the RoboVM cache.
  • Initial project template and Maven archetype support.
  • A new Eclipse project wizard, using the templates project
  • Support for invoking tools via robovm.xml. We currently support the TextureAtlas tool, with more to come.
  • Cleanup and simplification of Objective-C bindings, see the binding status page

Neu ist eine kommerzielle Lizenz:

Our commercial license scale with the size of your business, covering solo developers, startups, SMEs and big enterprises. Depending on your plan, you’ll get access to the following features and services:

  • JDWP compliant debugger for both simulator and on-device debugging
  • Improved crash reporting
  • Private e-mail support, with and without SLA
  • JavaFX support
  • Hotfix support
  • Alpha channel access to new commercial features

Offtopic: Praktikumsstellen verfügbar

Die Digitale Erlebnis-Center GmbH beschäftigt sich seit April 2011 intensiv mit dem Aufbau eines PC-/und Spiel-Konsolen-Museums.

Aufgaben

– Gestaltung und Entwurf interaktiver Oberflächen unter Berücksichtigung existierender Frameworks
– Auswahl und Integration von Emulatoren für Computer und Spiel-Konsolen in der musealen Gestaltung
– Recherchetätigkeiten und Erstellung von Texten über Hardware und Software

Qualifikation

– Kreativität und eine hohe Internetaffinität, praktische Erfahrung in HTML, CSS3, JavaScript. Java ist von Vorteil
– Praktische Erfahrung in Linux, Windows und grundlegender Systemkonfiguration
– Systematische, strukturierte und selbstständige Arbeitsweise mit hohem Qualitätsbewusstsein
– Team- und Kommunikationsfähigkeit, gut und sicher im Ausdruck
– Hintergrundwissen über Computer der 1980er Jahre und der Computerspielszene sind von Vorteil

Wir bieten

– Freundliche Arbeitsatmosphäre und Unterstützung bei beruflicher und persönlicher Weiterentwicklung
– Eigenverantwortliche Gestaltung des Aufgabenbereichs unter Einbringung eigener Präferenzen
– Freie Arbeitszeitgestaltung durch Heimarbeit
– Das Praktikum wird gering vergütet

http://www.meinpraktikum.de/praktikum/digitales-erlebnis-center-gmbh/jobs/praktikum-im-computer-konsolen-museum

Heute feiern wir …

… den Pi-Day (https://de.wikipedia.org/wiki/Pi-Tag).

Er findet jedes Jahr am 14. März statt und geht zurück auf die US-amerikanische Datumsschreibweise 3/14 oder die ISO-Schreibweise -3-14, denn der numerische Wert von π auf zwei Dezimalen gerundet ist 3,14. Besonders genaue Anhänger dieses Tages feiern um 1 Uhr 59 und 26 Sekunden und erreichen die Kreiszahl damit bis zur siebten Nachkommastelle, 3,1415926. Im Jahr 2015 wird Pi um 9 Uhr 26 und 53 Sekunden sogar das erste mal, durch die Passende 15 der Jahreszeit bis zur neunten Nachkommastelle erreicht.