Open Symphony Projekt hat sich erledigt. Was sagt uns das?

Open Symphony versammelte Open-Source Projekte unter sich, wie die Apache Group, The Codehaus oder Eclipse Foundation. Nun haben sich die erfolgreichen Open Symphony-Projekte im Laufe der Zeit verselbständigt und Open Symphony selbst machte dicht:

Die verbleibenden Projekte sind auf neuen Domänen

Und andere sind auf java.net gewandert:

Die Frage leitet sich ab, ob Organisationen überhaupt noch nötig sind, da Projekt-Hosting so einfach geworden ist. Ich würde sagen, dass man diesen Trend nicht unbedingt ablesen kann. Denn WebWork ist zu Struts 2 geworden, und das ist ganz klar Apache und eben nicht solo, und Jetty geht den Weg von codehaus zu Eclipse. Was man vielleicht sehen kann, das gewissen Organisationen an Gewicht gewinnen und andere verlieren.

Besonders Eclipse hat viele Projekte angezogen. Das reine Sammeln ist aber an sich nicht Gutes, denn es sagt nicht aus, dass die Projekte eine hohe Priorität genießen und nicht mehr sterben – viele Projekte sind schon im Eclipse-System gestorben, TPTP ist ein Beispiel. Eclipse zeigt einen ganz neuen Weg im Release-Management auf, etwas, was bisher in der Software-Welt noch fehlt: Gewisse Zeitpunkte auszumachen und Software-Releases zu synchronisieren, sodass sie die Teilprojekte zusammen harmonisieren. Das ist gewinnbringend für OS-Software aber für kommerzielle Software. Nicht umsonst sind daher Zeitpunkte für Releases so wichtig. Sun war nicht für die Einhaltung dieser Zeiten bekannt, Oracle schon. Mit der Einführung der Java 7-Kandidaten kann jeder seine Software auf Java 7 vorbereiten und wenn Java 7 dann im Juli erscheint können auch alle anderen Produkte prinzipiell zeitgleich auf den Markt gehen.

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