Inselraus: Die Windows-Optik von Swing mit JGoodies Looks verbessern

Zwar bemüht sich das JDK bestmöglich das Windows-Look-and-Feel zu emulieren, doch das gelingt nicht an allen Stellen. Selbst bei dem aktuellen JDK ist das noch nicht perfekt, wobei die Implementierung unter Windows auf den nativen Windows-Renderer zurückgreift. Und kleine Verbesserungen lassen sich auch nicht so einfach publizieren, da die Release-Zyklen vom JDK lang sind. In diesem Fall hilft JGoodies Looks (http://www.jgoodies.com/freeware/libraries/looks/), ein freies Look-and-Feel unter der BSD-Lizenz. Das Ziel von Looks ist die perfekte Nachbildung des Aussehens für alle Windows-Versionen. Gegenüber dem Windows-Look-and-Feel vom JDK korrigiert es viele Feinheiten, wie passende Insets bei Eingabefeldern, Icons, Farben, Rahmen, den richtigen Font, Menüeigenschaften, Auflösungen von 96 und 120 dpi und vieles mehr. Gesetzt wird Looks wie jedes andere LAF:

try {
   String laf = Options.getSystemLookAndFeelClassName();
   UIManager.setLookAndFeel( laf );
 } catch ( Exception e ) {
   System.err.println( "L&F lässt sich nicht initialisieren: " + e );
 }

Über Christian Ullenboom

Ich bin Christian Ullenboom und Autor der Bücher ›Java ist auch eine Insel. Einführung, Ausbildung, Praxis‹ und ›Java SE 8 Standard-Bibliothek. Das Handbuch für Java-Entwickler‹. Seit 1997 berate ich Unternehmen im Einsatz von Java. Sun ernannte mich 2005 zum ›Java-Champion‹.

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